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FORSCHUNGSSCHIENE 3:
ÖKOLOGIE
Projekte
2010
Wohnen und Mobilität in Wien: In
der vorliegenden Untersuchung wird analysiert, welche Wechselwirkungen
es zwischen Wohnbau, Siedlungsformen und Mobilität in Wien gibt.
Es wird der Frage nachgegangen, was hochwertigen Lebensraum in Städten
ausmacht und welche Verbindung es zum Verkehrsaufkommen und zur Mobilität
der Menschen gibt. »
Holz 5 plus: Aufgrund ökologischer
Überlegungen kommt in jüngster Zeit Holz als Baustoff immer
mehr in den Fokus von Planerinnen und Planern. Im Gegensatz dazu, ist
der Einsatz des Baustoffes Holz, seit es bautechnische Vorschriften gibt,
mit eher geringen Gebäudehöhen und -dimensionen, begrenzt. Welche
Optionen gibt es, um Holzbau über das 5. Geschoss hinaus zu ermöglichen,
ohne dabei das derzeit gültige brandschutztechnische Sicherheitsniveau
zu schmälern? »
Wiener Nachhaltigkeits-Indikatoren in Ergänzung
zu TQB: Bei Gebäudeausweisen gibt es weltweit eine Fülle
von Methoden zur Beurteilung von Gebäudequalitäten. Die MA 39
hat ein eigenes Indikatorenschema entwickelt, um zu einem möglichst
frühen Zeitpunkt der Entwicklungen im Rahmen der Österreichischen
Gesellschaft für nachhaltiges Bauen grundsätzliche Richtungsentscheidungen
hinterfragen zu können. »
Projekte 2009

Berechnung des Energiebedarfs für Heizen / Befeuchten und Kühlen
/ Entfeuchten: Die ÖNORM sieht die Berechnung
des Raumlufttechnik-energiebedarfs für Wohn- und Nicht-Wohngebäude
auf Basis von spezifischen Energiekennwerten vor. Ein Temperatur- sowie
ein Luftfeuchtemodell ermöglichen
es nunmehr, Energiekennwerte künftig für jeden beliebigen Standort
Österreichs konkret zu berechnen.
»
 
Berechnung von Energiekennzahlen basierend auf den Energieausweisnormen
für Wohn- und Nicht-Wohngebäude in Passivhaus-Niveau:
Basierend auf einem neuen Passivhaus-Schätztool versucht das gegenständliche
Forschungsprojekt einen Beitrag zu leisten, unterschiedliche Methoden
zur Berechnung von Energiekennzahlen regelwerksmäßig zueinander
zu führen.
»
 
Ergänzung
der Excel-Schulungstools um ein Wärmepumpenmodul und Einbindung von
Primärenergiebedarf und CO2-Emissionen:
Das gegenständliche Forschungsprojekt stellt den Prototyp eines Moduls
zur Berechnung des Energiebedarfs der Wärmebereitstellung mittels
Wärmepumpe dar. Hauptbestandteil ist die Schaffung eines Temperaturmodells
und die Umsetzung der Funktionalität mehrerer Wärmepumpentypen
in Excel.
»

Nachhaltigkeits-Monitoring ausgewählter Passivhaus-Wohnanlagen in
Wien: Erstmals
wurde in Österreich ein interdisziplinäres Gebäude-Monitoring
nach dem Leitbild einer Nachhaltigen Entwicklung durchgeführt. Erreichen
Passivhäuser die hochgesteckten Planungsziele und wie liegt die Performance
im Vergleich zu konventionellen Wohnhausanlagen? »

RUMBA Monitoring -
Richtlinien für eine umweltfreundliche Baustellenabwicklung (2005-2009):
RUMBA hat zum Ziel, den rechtlichen und organisatorischen
Rahmen für eine umweltfreundliche Baustellenabwicklung unter fairen
Wettbewerbsbedingungen zu verbessern und in Demonstrationsvorhaben zu
zeigen, dass Umweltmaßnahmen praktikabel und wirksam sind. »

Projekte
2008

Bewohnerbefragung Holzbauprojekt "Mühlweg":
Mit der neuen Wiener Bauordnung wurde 2001 eine Weichenstellung für
die Errichtung mehrgeschossiger Wohngebäude in Holz- bzw. Holzmischbauweise
geschaffen. Wissenschaftliche Untersuchungen beschränkten sich bisher
primär auf Aspekte der Gebäudeplanung und -errichtung; für
die Ermittlung und Analyse der Nutzerzufriedenheit mangelte es bisher
vor allem an einem geeigneten Bestand an realisierten Objekten.
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Innovative Programme zur Sicherstellung
ökologischer und sozialer Wohnungen im geförderten Wohnbau:
Die hohe Qualität des Wiener Wohnens spiegelt sich auch in vier Programmen
der Stadt Wien, die von UN-HABITAT als Best Practices anerkannt wurden.
Der vorliegende Projektbericht gibt einen Überblick über die
von UN-HABITAT prämierten "Best Practices". »

Konzept
für die Entwicklung einer softwaregestützten Bewertungs- und
Simulationsmethodik für recycling- und umweltgerechte Gebäudegestaltung:
Ziel dieses Projektes war die Ausarbeitung der Grundlagen und Analyse
der zur Verfügung stehenden Basisdaten für ein Entwicklungskonzept
zur softwaregestützten Bewertungs- und Simulationsmethodik für
recycling und umweltgerechte Gebäudegestaltung sowie die Vorbereitung
eines Förderantrages zur Finanzierung des Entwicklungsvorhabens aus
einem geeigneten Förderprogramm. »

Projekte 2007

Evaluierung des THEWOSAN-Förderungsmodells:
Die Einleitung gibt Größenordnungen von Treibhausgasemissionen
an sich und eine Zuteilung zu einzelnen Verursachern wieder und ermöglicht
damit eine Abschätzung der möglichen THG-Einsparungen. Dabei
werden im Forschungsprojekt Daten der Statistik Austria für Wien
immer Mittelwertdaten für Österreich gegenübergestellt
werden.
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Förderung der Kreislaufwirtschaft
im Wohnbau der Stadt Wien: Ziel der Studie war,
relevante Aspekte zur Förderung der Kreislaufwirtschaft zu beleuchten,
sowie die Ausgangssituation und mögliche Integrationspfade in Hinblick
auf die Förderrichtlinien der Stadt Wien darzustellen. »

Machbarkeitsstudie
eines Holzbaus in der Gebäudeklasse 5:
Ob bzw. mit welchen Kompensationsmaßnahmen ein siebengeschoßiges
Holzhaus in Wien realisiert werden kann, wurde im Rahmen des vorliegenden
Forschungsprojektes untersucht. Als rechtliche Grundlage wurde der Entwurf
der Techniknovelle 2007, herangezogen. »

Nachhaltigkeits-Monitoring Molkereistraße:
Im Rahmen der Forschungsstudie wurden erstmals bei einem Wiener Passivhaus
Fragen der Energieeffizienz, der Bewohnerzufriedenheit und der Objektfinanzierung
umfassend erforscht. Durch die Forschungsergebnisse konnten einzelne Fehler
in der Regelungstechnik aufgezeigt und Maßnahmen zur weiteren Steigerung
der Gesamtenergieeffizienz gesetzt werden. »

Zuviel
Licht: Außen liegende Erschließungselemente
haben im Wiener Wohnbau lange Tradition. In der Studie "Zuviel Licht"
wurden die wesentlichsten Potenziale aber auch die Grenzen für thermischen
Komfort und Tagslichtqualität von hochverglasten Laubenganghäusern
in Wien dargestellt. »

Projekte
2006

Fertig(teil)häuser: Passiv Now! - Ausstellung zum StudentInnen-Wettbewerb:
Für ein Areal, das der Wohnfonds Wien für eine Bebauung im Sinne
der "Neuen Siedlerbewegung" entwickelt hat, sollte eine Siedlung
in verdichteter Flachbauweise mit hohem Vorfertigungsgrad entworfen werden.
Ziel des Wettbewerbs war die Erfüllung und Optimierung dieser Vorgaben
im Sinne einer "integralen" Planung.
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Nachhaltigkeit der thermischen Sanierung
der Fassaden von Wohngebäuden - Teil 1: Dauerhaftigkeit von Wärmedämm-Verbundsysteme:
Im Rahmen der Forschungsarbeit wurde versucht, an Hand einer Befundaufnahme
von insgesamt 100 Objekten (Wohnbauten großteils im Wiener Raum)
den Zustand von Wärmedämm-Verbundsystemen auf Basis der Dämmstoffe
Styropor und Mineralwolle zu untersuchen. »

Nachhaltigkeit der thermischen Sanierung
der Fassaden von Wohngebäuden - Teil 2: Erstellung eines CO2-Einsparungsmoduls
zum Energieausweis für große Sanierungen im Rahmen der Förderung
bei der thermischen Wohnhaussanierung: Im Rahmen
des Forschungsprojektes sollte neben der Berechnung der Energiekennzahlen
auch die Möglichkeit zur Nachweisführung der Reduktion der CO2-Emissionen
geboten werden. »

Wissenschaftliche Begleitung
der Produktionsphase der Holzbauprojekte "Mühlweg":
Im Rahmen der Begleitungen wurden Holzqualität, Holzfeuchte, Baustoffwahl,
Bauteilaufbauten, Einhaltung bauphysikalischer und statischer Vorgaben
sowie konstruktive Ausführung überprüft. Als Grundlage
dienten hierzu neben den gesetzlichen Vorgaben die Angaben der einzelnen
Fachplaner, wie Bauphysiker und Statiker. »

Projekte 2004-2005

Kongress "Gesunde Raumluft" - Schadstoffe in Innenräumen
- Prävention und Sanierung: Im MessezentrumWienNeu
fand am 12. und 13. Februar 2004 der erste Internationale Kongress in
Österreich zum Thema "Gesunde Raumluft" statt. Insbesondere
die Möglichkeiten, im geförderten Wohnbau Rahmen-bedingungen
für Schadstoffminimierungen zu schaffen, wurden aufgezeigt. »

Wissenschaftliche
Begleitung der Planungsphase der Holzbauprojekte "Mühlweg":
Mit dem Bauträgerwettbewerb "Mühlweg" hat die Stadt
Wien mit der Holz- und Holzmischbauweise einen neuen Schwerpunkt gesetzt.
Diese Bauweisen stellen am Wiener mehrgeschoßigen Wohnungsmarkt
eine Neuheit dar. Gerade im städtischen Umfeld ist die Kombination
von Holzelementen mit mineralischen Bauteilen eine zukunftsträchtige
Bauweise. »


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